QR-Codes und Etiketten
In Cannanas kannst Du für Chargen, Pflanzen, Zonen und weitere Objekte QR-Codes als PDF, Bild oder CSV exportieren. So beschriftest Du Deinen Anbau passend zum Arbeitsalltag vor Ort und wählst genau das Format, das zu Deinem Drucker oder Deinen Etiketten passt.
1️⃣ Wo Du QR-Codes erzeugen kannst
Je nach Objekt startest Du den Export an unterschiedlichen Stellen:
- bei einer Charge über „QR-Code generieren“,
- bei ausgewählten Pflanzen über „QR-Codes generieren“,
- bei Zonen ebenfalls über die QR-Code-Aktion.
Wenn Du den Export öffnest, erscheint der Dialog „QR-Codes“.
2️⃣ Die drei Exportarten verstehen
Im QR-Code-Dialog stehen Dir drei Tabs zur Verfügung:
- Bild
- CSV
PDF
Die PDF-Ansicht ist ideal zum direkten Drucken.
Hier wählst Du vor allem das Format der QR-Codes aus.
Bild
Im Bild-Tab kannst Du einzelne QR-Codes oder mehrere Codes als PNG-Dateien herunterladen.
Zusätzlich gibt es dort die Option „Labels anzeigen“, damit der Text unter dem QR-Code im Bild sichtbar bleibt.
CSV
Im CSV-Tab erzeugt Cannanas eine Datei für Seriendruck oder externe Druckprogramme.
Die CSV enthält:
- die einzelnen Label-Zeilen,
- den jeweiligen QR-Code-Link,
- eine Vorschau direkt im Dialog.
Im Dialog steht ausdrücklich, dass sich die CSV-Datei in einem Seriendruckprogramm weiterverwenden lässt.
3️⃣ Welche QR-Code-Formate verfügbar sind
Im PDF-Tab kannst Du im Feld „Format“ zwischen mehreren Größen und Layouts wählen.
Zu den wichtigsten sichtbaren Optionen gehören:
- Quadratisch
- Quadratisch 12mm x 12mm
- Quadratisch 17mm x 17mm
- Rechteckig 36mm x 18mm
- Rechteckig 40mm x 14mm
- Rechteckig 40mm x 30mm
- Rechteckig 50mm x 24mm
- Rechteckig 70mm x 50mm
- DIN A4 Raster (48.5mm x 25.4mm)
4️⃣ Wann welches Format sinnvoll ist
Die Entscheidung hängt vor allem davon ab, wie viel Platz Du vor Ort hast und womit Du druckst.
Kleine quadratische Formate
Die Formate 12mm x 12mm und 17mm x 17mm eignen sich besonders, wenn Du sehr kompakte Etiketten brauchst, zum Beispiel für kleine Pflanzenmarker oder enge Beschriftungsflächen.
Rechteckige Formate
Rechteckige Labels sind sinnvoll, wenn der Code etwas größer oder zusammen mit zusätzlichem Text besser lesbar sein soll.
DIN A4 Raster
Das Format „DIN A4 Raster (48.5mm x 25.4mm)“ eignet sich besonders für Bögen mit mehreren Etiketten auf einer Seite. Das ist praktisch, wenn Du viele QR-Codes in einem Druckvorgang vorbereiten willst.
5️⃣ Zusätzliche Optionen im PDF-Export
Im PDF-Tab kannst Du außerdem die Hintergrundfarbe festlegen.
Das ist hilfreich, wenn Du bestimmte QR-Codes farblich unterscheiden möchtest, etwa:
- Quarantäne-Markierungen,
- unterschiedliche Bereiche im Grow,
- schnell erkennbare Sonderfälle.
Wenn Du die gleiche Fläche sowohl digital als auch analog organisierst, lohnt sich ein einheitliches Farbschema. So erkennst Du Zonen oder Status schneller wieder.
6️⃣ Bilder oder CSV statt PDF nutzen
Nicht immer ist die PDF die beste Wahl.
Nutze stattdessen:
- Bild, wenn Du einzelne QR-Codes schnell teilen, speichern oder separat drucken möchtest.
- CSV, wenn Ihr mit Seriendruck, externer Etikettensoftware oder einem eigenen Druckprozess arbeitet.
So kannst Du Cannanas flexibel in bestehende Abläufe integrieren.
7️⃣ Was nicht verwechselt werden sollte
Die QR-Code-Formate im Anbau sind nicht dasselbe wie die Abgabe-Etiketten für verpackte Produkte im Inventar.
Für Produkte zur Abgabe gibt es eine eigene Exportansicht mit separaten Vorlagen wie:
- Einzel 48,5x25,4mm
- DIN A4 Raster (48,5x25,4mm)
Die passende Anleitung findest Du hier:
✅ Zusammenfassung
- QR-Codes lassen sich in Cannanas als PDF, Bild oder CSV exportieren.
- Im PDF-Export gibt es mehrere Größen, darunter 12mm, 17mm und DIN A4 Raster (48.5mm x 25.4mm).
- Kleine Formate eignen sich für kompakte Marker, Rasterformate für größere Druckmengen.
- Die CSV ist für Seriendruck gedacht.
- Für Abgabe-Etiketten gibt es einen separaten Etiketten-Export im Inventar.