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QR-Codes und Etiketten

Mit QR-Codes bringst Du die digitale Verwaltung aus Cannanas direkt in Deinen Anbau und Dein Lager. Jede Zone, jede Charge, jede Pflanze und jeder Inventargegenstand kann einen eigenen QR-Code erhalten. Scannst Du diesen mit der Cannanas-App, landest Du sofort beim entsprechenden Objekt – ohne Suchen, ohne Tippen.

So kannst Du beim täglichen Rundgang, bei der Inventur oder bei einer spontanen Frage einfach den QR-Code scannen und hast alle Informationen direkt auf dem Bildschirm.


1️⃣ Wozu QR-Codes im Club?

QR-Codes machen es einfach, zwischen der physischen und der digitalen Welt zu wechseln. Ein paar Beispiele:

  • Zonen / Räume: Klebe einen QR-Code an die Tür oder an die Wand eines Raums. Beim Scannen siehst Du sofort, welche Chargen aktuell in dieser Zone laufen und welche Einstellungen hinterlegt sind.
  • Chargen: Befestige einen QR-Code an der Bank oder dem Tisch, auf dem die Pflanzen einer Charge stehen. So springst Du direkt ins Anbautagebuch und siehst, was das Team zuletzt dokumentiert hat – Belichtungszeiten, Düngung, Metriken und mehr.
  • Pflanzen: Erstelle Banderolen für einzelne Pflanzen. Das ist besonders nützlich, um Mutterpflanzen schnell zu identifizieren oder wenn Du eine einzelne Pflanze vernichten musst und sicher sein willst, dass es die richtige ist.
  • Inventar: Etikettiere gelagerte Produkte in Beuteln, Boxen oder anderen Behältnissen. Bei der Inventur scannst Du einfach den QR-Code und hast sofort alle Angaben zum Artikel – Menge, Sorte, Erntedatum und mehr.
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Statte Deinen gesamten Club mit QR-Codes aus – Anbauräume, Chargen, Pflanzen und Lager. So kann jedes Teammitglied jederzeit mit einem Scan auf die relevanten Informationen in Cannanas zugreifen, ohne lange suchen zu müssen.


2️⃣ QR-Codes erzeugen

Je nach Objekt startest Du den Export an unterschiedlichen Stellen in Cannanas:

ObjektWo in CannanasAktion
ChargeChargendetails„QR-Code generieren"
PflanzenPflanzenauswahl„QR-Codes generieren"
ZoneZonendetails„QR-Code generieren"
InventargegenstandInventardetails„QR-Code generieren"

Nach dem Klick öffnet sich der Dialog „QR-Codes" mit drei Tabs: PDF, Bild und CSV.


3️⃣ Exportarten: PDF, Bild oder CSV

PDF – Direkt drucken

Die PDF-Ansicht ist die einfachste Methode: Format auswählen, Vorschau prüfen, drucken. Ideal für den täglichen Gebrauch mit Etikettendruckern oder normalen DIN-A4-Druckern.

Bild – Einzelne QR-Codes speichern

Im Bild-Tab lädst Du einzelne oder mehrere QR-Codes als PNG-Dateien herunter. Mit der Option „Labels anzeigen" wird der Beschriftungstext unter dem QR-Code im Bild sichtbar.

Das ist praktisch, wenn Du QR-Codes digital teilen, in andere Dokumente einbetten oder separat drucken willst.

CSV – Seriendruck und externe Software

Im CSV-Tab erzeugt Cannanas eine Datei mit den Label-Zeilen und QR-Code-Links. Diese Datei lässt sich in einem Seriendruckprogramm oder externer Etikettensoftware weiterverwenden – ideal, wenn Ihr mit einem eigenen Druckprozess arbeitet.


4️⃣ Formate auswählen

Im PDF-Tab findest Du im Feld „Format" eine große Auswahl an Größen und Layouts. Cannanas bietet zahlreiche Formate, darunter:

  • Quadratische Formate – in verschiedenen Größen, von kompakten Pflanzenmarkern bis zu größeren Etiketten.
  • Rechteckige Formate – wenn der QR-Code zusammen mit Beschriftungstext besser lesbar sein soll.
  • DIN-A4-Raster – für Klebeetikettenbögen, mit denen Du auf einem normalen Drucker viele QR-Codes auf einmal druckst.
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Informiere Dich vor dem ersten Druck, welche Etikettengrößen Dein Drucker unterstützt. Wer das passende Format in Cannanas auswählt, spart sich Nacharbeit. Halte die technischen Daten Deines Druckers beim Formatwechsel griffbereit.


5️⃣ Hintergrundfarbe anpassen

Im PDF-Tab kannst Du die Hintergrundfarbe der QR-Codes festlegen. Das ist besonders hilfreich, um bestimmte Objekte oder Zustände auf einen Blick erkennbar zu machen:

  • Quarantäne – z. B. rote Etiketten für Produkte, die noch nicht freigegeben sind.
  • Zonen – unterschiedliche Farben für verschiedene Anbaubereiche (Blüteraum, Trockenraum, Lager).
  • Sonderfälle – schnell erkennbare Markierungen für besondere Situationen.
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Wenn Du die gleiche Fläche sowohl digital als auch analog organisierst, lohnt sich ein einheitliches Farbschema. So erkennst Du Zonen oder Status schneller wieder – auch ohne die App zu öffnen.


6️⃣ Praktische Einsatzszenarien

Täglicher Rundgang

Scanne beim Rundgang durch den Anbau den QR-Code an einer Zone oder Charge. Du siehst sofort das Anbautagebuch und kannst direkt Einträge ergänzen – etwa Änderungen an Belichtungszeiten, Temperatur oder Düngung.

Inventur

Gehe Dein Lager systematisch durch und scanne die QR-Codes an den gelagerten Produkten. So hast Du bei jedem Artikel sofort alle Angaben auf dem Bildschirm und kannst Abweichungen schnell erfassen.

Pflanzenidentifikation

Jede Pflanze kann über ihre Banderole eindeutig identifiziert werden. Das hilft, wenn Du eine bestimmte Mutterpflanze wiederfinden musst, eine Pflanze vernichten willst oder bei einer Prüfung einzelne Pflanzen zuordnen musst.

Behördliche Prüfungen

Bei einer Kontrolle kannst Du jederzeit nachweisen, welche Charge, Pflanze oder welches Produkt sich wo befindet – ein Scan genügt, um alle dokumentierten Daten zu zeigen.


7️⃣ Abgabe-Etiketten – ein anderer Export

Die QR-Codes im Anbau-Bereich sind nicht dasselbe wie die Abgabe-Etiketten für verpackte Produkte. Abgabe-Etiketten enthalten die gesetzlich vorgeschriebenen Pflichtangaben (Sorte, THC-/CBD-Gehalt, Gewicht, Erntedatum, MHD) und werden im Inventar-Bereich erzeugt.

Die passende Anleitung findest Du hier:


✅ Zusammenfassung

  • QR-Codes in Cannanas gibt es für Zonen, Chargen, Pflanzen und Inventargegenstände.
  • Beim Scannen mit der Cannanas-App landest Du direkt beim entsprechenden Objekt – Tagebuch, Details und Aktionen sind sofort verfügbar.
  • Export als PDF, Bild oder CSV – für Etikettendrucker, DIN-A4-Bögen oder Seriendruck.
  • Zahlreiche Formate in verschiedenen Größen stehen zur Verfügung.
  • Über die Hintergrundfarbe lassen sich Quarantäne, Zonen oder Sonderfälle visuell kennzeichnen.
  • Für Abgabe-Etiketten mit Pflichtangaben gibt es einen separaten Export im Inventar.

Siehe auch